Die Autonomie der Klient_innen steht als oberster Wert Sozialer Arbeit im Vordergrund unseres pädagogischen Handelns.

Unsere Familienhilfe richtet sich an junge Menschen in konfliktbelasteten Lebenslagen, Kinder und Jugendliche mit psychischer Erkrankungen und Multiproblemfamilien. Dabei gibt es keine Pauschalisierungen; jeder Mensch ist in allen seinen/ihren Eigenheiten und in seiner Lebenslage zu erfassen, bevor wir anfangen, ganzheitlich und einzelfallbezogen zu helfen. Diese Hilfe geschieht in enger Kooperation mit allen für die Hilfe relevanten Stellen und in Ko-Arbeit mit dem/der Klient_in selbst mit dem Ziel der Befähigung eines autonomen Lebens in einer komplexen Welt. Beispiele dafür sind die Erarbeitung eines regelmäßigen Schulbesuches oder die Beschaffung von elementaren und wertvollen Dingen wie Ausbildung oder Arbeit. Dabei arbeiten wir interdisziplinär, lebensweltorientiert und immer mit kritischer Parteilichkeit für unsere Klient_innen auf der Grundlage der Haltungen und Prinzipien Sozialer Arbeit.

 

Unser Team bietet ein breites Spektrum an Einzelfall-, Gruppen- oder Netzwerkarbeiten in folgenden Zusammenhängen an:

- Eingliederungshilfe

- Traumatisierungen

- psychische Erkrankungen wie z.B. Borderline

- Suchtprobleme

- geistige Beeinträchtigung

- Arbeit im sozialen Brennpunkt

- Berufliche Orientierungslosigkeit

- Multiproblemfamilien

 

 

Leitplanke

 

Das Projekt „Leitplanke“ ist ein niedrigschwelliges, akzeptierendes gruppenpädagogisches Angebot im Rahmen des §27 SGB VIII i.V.m. §29 SGB VIII. Darüber hinaus ist eine Belegung im Rahmen der §§35a und 41 SGB VIII möglich.

Die Hilfe wird in einem Hilfeplanverfahren gem. §36 SGB VIII durch die Fachkraft des Jugendamtes und unter Beteiligung aller relevanter Akteuer*innen initiiert und regelmäßig evaluiert.

Das Angebot richtet sich an junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren, zu denen das Gemeinwesen den Zugang zu verlieren droht, die nicht mehr beschulbar oder für andere Angebote der Jugendhilfe oder des Vereinswesens nicht mehr erreichbar sind.

Wir bieten ein tagesstrukturierendes Angebot mit einer ganzheitlichen pädagogischen, berufsorientierten und medizinischen Betreuung an fünf Tagen in der Woche, also von Montag bis Freitag, von 10:00 bis 15:00 Uhr.

Vor dem Hintergrund der Betreuungszeiten ist die Zustimmung der jeweiligen Schule und Freistellung vom Unterricht erforderlich. Eine enge Kooperation sowie eine Anpassung des Angebotes mit dem Ziel der Vollzeitbeschulung wird in jedem Fall angestrebt.

Das Projekt bietet verschiedene Bausteine zur Erreichung der individuellen Ziele:

  • Selbstreflexion“

  • Arbeit“

  • Natur“

  • Jugendfarm“

  • Ernährung“

  • Notrufbereitschaft“

Wir kooperieren mit den verschiedensten Einrichtungen und Trägern, z.B.:

  • Örtliche Schulen und Kitas

  • Facharzt für Allgemeinmedizin mit psychosomatischer Zusatzausbildung

  • Unternehmen der lokalen Wirtschaft

  • Jobcenter der Region

  • Träger der freien Jugendhilfe

Wir arbeiten stets am Ausbau unseres Netzwerkes, um eine ganzheitliche Arbeitsweise gewährleisten zu können.

 

 

Für Eltern und junge Menschen:

Die Vermittlung in unser Projekt erfolgt durch die Jugendämter. Dort sind entsprechende Anträge auf Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe oder Hilfe für junge Volljährige zu stellen.

 

Für Jugendämter:

Unser ausführliches Konzept sowie unsere Entgeltvereinbarung lassen wir Ihnen auf Anfrage gerne zukommen. Wenn Sie uns kennenlernen möchten, können Sie uns nach Terminvereinbarung gerne auf unserem Gelände in Alsdorf-Mariadorf besuchen.

 

Ansprechpartner:

Ingo Boehm

Tel.: 0175 273 53 04

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